Das Buch: Meeri ist dreizehn Jahre alt und verliebt. Sehr verliebt in Rocco. Doch ob er überhaupt etwas von ihr will? Sie beschließt, all ihren Mut zusammenzunehmen und ihn anzusprechen. Wäre da nicht die Sache mit dem Fliegen. Denn Meeri kann im Verliebtheitszustand fliegen. Und keiner darf es wissen…

Fazit: Das Buch wird aus der Sicht von Meeri erzählt, und die tut sie sehr lustig und teils leicht sarkastisch. In ihrem Leben ist schon viel passiert, doch nun überschlagen sich die Ereignisse. Durch die Briefe an ihre tote Mutter wird ihr Gefühlsleben dem Leser näher gebracht. Und immer wieder wird das Thema Tod aufgebracht. Das erscheint zwar durch den Klappentext eher als Nebenthema, doch eigentlich ist der Tod doch sehr vordergründig in diesem Buch. Das liegt nicht nur an dem Tod von Meeris Mutter. Ihr Vater ist Bestatter und Meerie lebt zusammen mit ihm und ihren kleinen Bruder im Bestattungsunternehmen. Und da passieren so einige Dinge im Bestatterleben, wovon Meeri nun ein Lied singen kann. Und das ist wirklich positiv gemeint: Ein Jugendbuch, was sich so leicht um das (Tabu)Thema Tod kümmert, dass es einem die Angst vor dem Sterben nimmt.

Bei so einem Thema gerät die Liebesgeschichte schnell in den Hintergrund. Doch auch tut sich so einiges. Meeri, anfangs noch Blind vor Liebe, findet letztendlich doch heraus, was es mit der Liebe so auf sich hat. Ob nun mit Rocco oder nicht.

Und die Sache mit den Flügeln…. Die bleibt kaum beachtet. Klar, Meeri kann Fliegen (ganz ohne Flügeln). Doch wirklich gebraucht hätte dieses Buch diese Tatsache nun nicht. Es ist mehr ein netter Gimmick.

Somit ist dieses Buch eher für Mädchen gedacht, die etwas über die Liebe erfahren und leicht unterhalten werden wollen. Doch durch das Thema Tod spricht dieses Buch auch ältere Leser an, die ein kleines Buch für zwischendurch haben möchten.

Boje Verlag – 12,99€ – 190 Seiten

4 Sterne

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