Das Buch: Vince und Joy treffen sich Anfang zwanzig auf einem Campingplatz und verbringen wenige Tage voller Glück füreinander inklusive dem ersten Mal. Joy verschwindet daraufhin über Nacht mit ihrer Familie und Vince bleibt hoffnungslos verliebt zurück. Einige Jahre später durch so einige Zufälle wissen sie zwar voneinander, doch erst noch eine Weile später reden sie miteinander. Immer wieder setzen sich die beiden unabhängig voneinander mit der Frage auseiander, was denn nun die Liebe ausmacht. Immer wieder begegnen sich ihre Leben. Doch werden die beiden Letztendlich doch noch zueinander finden?

Mein Fazit: Die Story um Vince und Joy ist gut beschrieben, jedoch konnte ich mich durch die vielen Zeitsprünge nicht so recht mit den beiden Hauptcharakteren anfreunden. Das erste Aufeinandertreffen und alles rund um den Campingplatz wurden noch recht zügig und bezaubernd beschrieben. Da spürte man schon eine Gewisse Magie der ersten Liebe. Danach ging es doch in die Länge, wenn man hofft, dass sich die beiden endliche das erste Mal danach wiedersehen. Bis dahin sind so einige Seiten vergangen, viele (schon fast zu viele) Zufälle geschehen und doch kommen Vince und Joy nicht aus den Puschen. Immer wieder betonen sie, dass sie sich auf das Schicksal verlassen werden, doch gegen Ende nervt das doch dann. Die beiden nehmen kaum ihr Schicksal selbst in die Hand, lassen einfach ihr Leben vor sich hin plätschern und bejammern sich selbst. Frei dem Motto: „ Wenn es passieren sollte, dann wird sich das Schicksal schon so fügen.“ Naja, mein Geschmack ist das nun nicht. Gegen Ende des Buches wird dann durch die Jahre und Ereignisse gerast, um dann ganz abrupt die Story zu beenden. Wenn man die Mitte des Buches unbedingt in die Länge ziehen muss, dann muss auch ein ordentliches und zufriedenstellendes Ende her. Denn auch da schlägt das Schicksal wieder zu. Oder auch nicht. Wer weiß das schon?

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